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Öffentliche Einladung
Die Schutzgemeinschaft Teufelsmoor-Hammeniederung (SGTH) lädt alle betroffenen Eigentümer, alle Interessierten und vor allem unsere aktive...n und/oder zukünftigen Politiker aus dem Kreistag sowie Herrn Landrat Lütjen zu einem Informationsabend
zu dem Thema Sammelverordnung ein.

Freitag, den 09.09.2016, in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr
In den letzten Wochen sind viele Aussagen oder auch Äußerungen zu diesem Thema gemacht worden, wir möchten aber an diesem Abend von namhaften Experten viele Fragen beantworten lassen.

Agenda:
19:30 Uhr: Heiko Kornahrens, Sprecher der Schutzgemeinschaft Teufelsmoor-Hammeniederung
Begrüßung und Einführung in das Thema

19:45 Uhr: Prof. Dr. Albrecht Mährlein, Dozent der FH Kiel, Fachbereich Agrarwirtschaft in Rendsburg-Osterrönfeld und ö.b.v. Sachverständiger der LWK Niedersachsen
Flächeninanspruchnahme durch Naturschutz: Ermittlung der Verluste an Fläche, Einkommen, Vermögen und Beleihungswert sowie eine Wertung aus entschädigungs¬rechtlicher Sicht.

21:00 Uhr: Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler, Fachanwalt für Verwaltungsrecht von der Kanzlei Meisterernst Düsing Manstetten aus Münster
Rechtsschutzmöglichkeiten für betroffene Eigentümer
Bürgerbegehren gegen die Sammelverordnung – eine Möglichkeit für die Region?

Die Schutzgemeinschaft Teufelsmoor-Hammeniederung (SGTH)

Hallo an alle!

es wurde eine "OpenPetition" eingerichtet. Das System ermöglicht allen Personen Ihre digitale Unterschrift für unsere Forderungen zu hinterlassen und damit Ihren Unterstüzung zu signalsieren.


Link über unsere Webseite/News mit Hintergrundinformationen:
http://www.l-m-b.de/web/landesverband/news-und-mitteilungen.html&mod21_1_idarticle=8

oder direkt auf openPetion:
https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-ein-befahrensverbot-auf-der-hamme-fuer-den-wassersport

Bitte teilt den Link an alle eure Verteiler!

SGTH - Schutzgemeinschaft Teufelsmoor Hammeniederung

Der Landkreis Osterholz möchte mit einer Sammelverordnung große Regionen im Landkreis unter Natur- / Landschaftsschutz stellen. Die Gesamtfläche dieser 5 Schutzgebiete soll insgesamt ca. 9700 ha umfassen. Zum Vergleich: Die Stadt Bremerhaven hat eine Fläche von ca. 9400 ha!
Die Gründe für eine solche Maßnahme sind teilweise richtig und nachvollziehbar. Bestehende Naturschutzgebiete, das Vogelschutzgebiet, das ehemaligen „GR Gebiet“, also alle Natura 2000 Flächen müssen bis 2018 als ausgewiesene Schutzgebiete an die EU gemeldet werden.
Dies trifft aber nur auf einen Teil der Fläche von ca. 6000 ha zu. Der Rest, inklusive der Flächen rund um die Dörfer Teufelsmoor, Bornreihe, Verlüßmoor und Friedensheim wird aber in einem „Handstreich“ gleich mit einbezogen.
Nach EU Recht müssen nicht zwangsläufig alle Flächen unter Naturschutz gestellt werden, auch die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten würde auf einem Großteil der Fläche den geltenden Anforderungen entsprechen.
Die weiteren Argumente der Kreisverwaltung für eine derart massive Schutzgebietsausweisung sind allerdings sehr fragwürdig bzw. falsch: Verhinderung von Grünlandumwandlung in Ackerland und weiterer Torfabbau.
Die bestehenden Regelungen für Moorböden und für Flächen in Überschwemmungsgebieten verbieten Grünlandumwandlung jetzt schon! 
Weiterer Torfabbau in der Region lässt sich auch ohne Verbote verhindern. Die von uns angebotenen Möglichkeiten zum vertraglich geregelten Naturschutz werden von der Kreisverwaltung gänzlich ignoriert.
Mit den betroffenen Menschen könnten Vereinbarungen getroffen werden, stattdessen will der Landkreis alles mit Verboten regeln!
Die Untere Naturschutzbehörde errichtet mit dieser Sammelverordnung ein Gebiet, das durch Überregulierung und Verbote geprägt ist.
 
Aber alle hier lebenden Menschen haben diese einmalige Region so entwickelt!
Wir wollen auch weiter in dieser Region leben, arbeiten und unsere Umwelt, so wie bisher, schützen!
 
Diese Sammelverordnung betrifft nicht nur die Natur. Die Wohnhäuser und auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen werden durch die massiv überzogenen Regelungen deutlich entwertet, was zu einer Teilenteignung führt.  
 
Auch die Freizeitnutzung in dieser Region soll deutlich eingeschränkt werden, ein Blick auf die geplante Wegeentwicklung zeigt, dass wir Menschen dann nicht mehr uneingeschränkt unserer Wege gehen dürfen und auch der Bootsverkehr auf der Hamme soll massiv eingeschränkt bzw. verboten werden.
Unsere Vorfahren haben das Land hier in den letzten 700 Jahren zu dieser einmaligen Kulturlandschaft gemacht die wir erhalten wollen. Hierfür benötigen wir keine Überreglementierung  und Verbote durch den Landkreis.
 

Die Schutzgemeinschaft
Teufelsmoor und Hammeniederung
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© Bärbel Renken